Die Bilanz zum Robert Redshirt Crowdfunder – Teil 1

01.03.2014 | #Backstage

Die Robert Redshirt Startnext Crowdfunder Dankeschöns sind verpackt und auf dem Postweg. Zeit, Bilanz über die ganze Aktion ziehen.

Es war mein erster Crowdfunder, und da gibt es sicher ein paar Lessons learned.

Startnext Logo

Erst mal die Eckdaten:

  • Laufzeit 30.12.2013 bis 23.01.2014
  • Ziel 180 Euro
  • 10 Bonusziele bis 840 Euro
  • 51 Fans
  • 30 Unterstützter
  • 720 Euro eingespielt (davon 20 nicht direkt über Startnext)

Damit es am 30.12. los gehen konnte, waren 10 Tage Vorlaufzeit von der Erstellung des neuen Startnext-Accounts bis zum go-Live des Crowdfunders nötig. Man sollte also nicht davon ausgehen, dass man ganz spontan einen Crowdfunder startet. Die knapp 2 Wochen sind glaub ich sogar noch die untere Grenze, vor allem für größere Projekte mit höheren Summen sollte man da mehr Zeit einplanen, da man da auch mehr Fans gewinnen muss, bevor es losgehen darf.

Vielleicht vorab zur Erklärung: ein Fan ist nur ein unverbindliches „like“ oder „+1“ und stellt ein generelles Interesse an einem Projekt dar. Nur wer dann auch zahlt, wird zum Supporter/Unterstützter.

Die Vorlaufzeit lief wie folgt:

  • 20.12. Registrierung, FAQ lesen, Startnext verstehen lernen
  • 21.12. und 22.12. Texte + Bilder versteckt erfassen, Konto-Verifikation starten
  • 23.12. Projekt wurde für die Öffentlichkeit zur Fan-Gewinnung freigeschalten (Die nötigen minimalen 10 Fans waren binnen Stunden erreicht.)
  • 23.12. und 24.12. bessere Bilder erstellen, Video erstellen
  • 29.12. Konto ist verifiziert
  • 30.12. Start der Finanzierungsphase

Was in der Vorlaufzeit vor allem aufhält, ist: Konto-Verifikation (in meinem Fall noch dazu länderübergreifend), Weihnachtsfeiertage und das zwangsweise vorgeschriebene Video zu produzieren. Die Fan-Gewinnung mag bei größeren Projekten auch noch aufhalten (deren Anzahl hängt vom Zielbetrag ab), aber bei meinem „Kleinbetrag“ war das nicht schwer. Großes Lob jedenfalls an die Startnext-Crew, die wirklich nur an den Kernfeiertagen nicht erreichbar waren. Ich hatte schon so etwas wie Betriebsferien bis ins neue Jahr befürchtet gehabt ;)

Um 11:42 am 30.12. ging es dann los, um 13:27 war das Projekt erfolgreich finanziert. D.h. die verbleibenden 3 Wochen Laufzeit ging es nur mehr darum, wie viele Zusatzziele erreicht werden. Ein Drittel aller Supporter hat gleich am ersten Tag mitgemacht und 40% der Endsumme beigetragen. Danach sackt die Kurve ab, mit rund einem weiteren Supporter pro Tag – das aber bis zum Schluss. Die Hälfte aller Supporter waren nach einer Woche im Boot, und damit zwei Drittel des Betrages. Etwas mehr als die Hälfte aller Fans haben sich entschlossen, auch finanziell zu unterstützen.

Spannend auch das Zahlungsverhalten der Supporter: die überwiegende Mehrheit hat per PayPal gezahlt (26). Weit abgeschlagen sind Sofortüberweisung (4), Vorkasse (1) und persönliche Übergabe (1). Ich bin froh, dass ich PayPal aktiviert hatte, auch wenn das extra Gebühren kostet. Genau genommen: die einzigen Gebühren, weil sonst Startnext nix kostet! Daumenregel: wer PayPal im Crowdfunder erlaubt, muss rund 3% der Gesamtsumme abdrücken. Vermutlich hätte ein Teil der PayPaler auch über andere Wege gezahlt, aber bei dieser Variante sitzt die Kreditkarte einfach lockerer.

Das bedeutet, dass unterm Strich 700,05 Euro bei mir für das Projekt eingelangt sind. Das wird natürlich alles brav versteuert, aber das Finanzamt wird trotzdem keine Freude an Robert Redshirt haben, weil dem Betrag mehr als 1:1 Ausgaben gegenüberstehen.

Was Robert Redshirt gekostet hat, lest ihr dann in Teil 2.

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